Hyundai Accent 2024

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дмитрий, 1-й власник, 14 200 км

28 Januar 2026

Kurz gesagt. Wollte ein neues Auto direkt vom Händler, aber ohne das ganze „Premium, Status, Aufpreis fürs Markenemblem“. Hatte vorher einen Solaris, habe ihn lange gefahren und ehrlich gesagt — er war mir einfach leid. Die Preise sind jetzt völlig überzogen, als wäre es fast schon eine gehobene Mittelklasse und kein Kleinwagen mehr. Der Accent 2024 war am Ende günstiger, sah frischer aus und vor allem — sofort verfügbar. Keine Warteliste, kein „rufen Sie in einem Monat an“. Bin hingefahren, habe geschaut, 20 Minuten überlegt und gesagt: ok, machen wir. Die ersten Tage nach der Auslieferung fühlte es sich an, als hätte ich ein neues Spielzeug gekauft. Sitze drin, rieche den neuen Kunststoff, fahre langsam und denke „mensch, das ist wirklich nagelneu“. Im Vergleich zu meinem Solaris 2018 wirkte der Accent leiser, weicher, die Lenkung leichter — insgesamt weniger Anstrengung. Das digitale Kombiinstrument hat mich anfangs gestört — ich bin Zeiger gewohnt, habe zweimal falsch geguckt und dachte, die Geschwindigkeit sei anders. Aber man gewöhnt sich schnell. Insgesamt kein riesiges „wow wow“, eher ein ruhiges Upgrade, wie wenn man ein altes Handy gegen ein neues tauscht: kein Schock, aber angenehm. In der Stadt fühlt er sich pudelwohl. Klein, wendig, stört nicht im Stau, quetscht sich durch, parken ohne Stress. Verbrauch hat mich echt gefreut — normales Fahren ohne Rasen, locker 5,8–6,2 l/100 km. Selbst im Winter nie über 7,5, für ein neues Auto sehr ordentlich. Auf Landstraße bis 120 alles gut, läuft ruhig, entspannt. Darüber kommt der übliche Lärm — Reifen, Wind — aber wenn man kein Rennfahrer ist, geht’s. Ein paar lustige Alltagssachen. Zu Neujahr haben wir einen riesigen Weihnachtsbaum transportiert, so 2,5 Meter. Wollte ihn schon aufs Dach binden, aber Rücksitz umgeklappt — passte rein. Ja, Äste raus, ja, danach gesaugt, aber die Kinder haben gelacht und gesagt, das Auto sei jetzt „weihnachtlich“. Später Schwiegermutter zum Flughafen gefahren: Koffer, Taschen, Tüten — alles reingepackt. Sie war echt baff: „Ich dachte, hier passt gar nichts rein.“ Tja, passt doch. Natürlich nicht ohne Schwächen. Kaltstart: erste zwei Minuten läuft der Motor unrund, fast wie leichtes Ruckeln, dann warm und ok. Klimaanlage nicht perfekt: bei +35 draußen hinten kaum Kühle spürbar, hinten wird gemeckert. Türverkleidungen knarzen bei Kälte manchmal, besonders unter -10 °C — merkt man den Budget-Charakter. Hinten eng: Knie fast am Vordersitz, Große meckern sofort. Insgesamt, nüchtern betrachtet: ein vernünftiges Auto fürs Geld. Kein Protz, kein Wow-Effekt, aber auch keine dauernden Probleme. Startet jeden Tag, fährt, bisher nichts kaputt (hoffentlich bleibt’s so), spart Sprit, sieht modern aus. Für Stadt, Arbeit, Garten — absolut passend. Kein Lebenstraum, aber auch kein Fehlkauf. Momentan fahre ich entspannt und bin zufrieden, mal sehen, was die Zeit bringt.

Hyundai Accent 2020

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Анатолій В., 2-й власник, 78 400 км

28 Januar 2026

Ich habe den Accent ziemlich spontan genommen — ich brauchte einfach ein günstiges Auto, das nicht ständig auseinanderfällt und mit dem man sich morgens nicht schämen muss, zur Arbeit zu fahren. Habe vieles angeschaut: Logan, Rio, Polo, sogar eine alte Corolla. Am Ende fiel die Wahl auf den Accent: Baujahr 2020, nur ein Vorbesitzer, wirklich guter Zustand und der Preis war nach der Corona-Zeit deutlich gesunken. Kurz entschlossen gekauft, statt auf das „Traumauto“ zu warten. In den ersten zwei Wochen bin ich mit Dauergrinsen gefahren. Klein, wendig, die Lenkung leichtgängig, Einparken ohne Nachdenken. Im Vergleich zu meinem alten 2109 war das eine andere Welt: dort war die Lenkung schwer wie Blei, hier weich, fast schwammig, aber angenehm. Einzig die Sitze haben mich anfangs gestört — flach, Rücken schnell müde. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und merke es kaum noch. In der Stadt macht das Auto richtig Spaß. Man schlüpft problemlos zwischen den Spuren durch, an der Ampel bei Bedarf als Erster weg, Verbrauch bei 6–6,5 l/100 km, solange man nicht ständig Vollgas gibt. Auf der Autobahn wird es nüchterner. Ab 120 km/h kommt der Lärm — Radkästen, Außenspiegel, alles dröhnt, Musik lauter und trotzdem kaum hörbar. Lkw-Überholmanöver wollen gut geplant sein. Bei ruhiger Fahrt mit 100–110 km/h ist es aber völlig in Ordnung. Im Sommer habe ich meine Schwiegermutter vom Schrebergarten abgeholt: Kofferraum voll mit Kartoffeln, Tomaten, Gläsern — alles rein, noch Taschen obendrauf. Sie meinte danach: „Ich dachte, in so einem kleinen Auto passt gar nichts rein.“ Wir haben gelacht. Später wollte ein Freund einen alten Omasofa transportieren. Ich meinte, mal sehen, ob’s geht. Rücksitze umgeklappt, ein Ende im Innenraum, das andere aus dem Kofferraum raus — angekommen, auch wenn ich in jeder Kurve gehofft habe, dass nichts herunterfällt. Ehrlich gesagt nervt es, dass er kalt ein paar Minuten braucht, bis er richtig anspringt — als würde er überlegen, ob er losfahren will. Im Winter steigt der Verbrauch auf 8–8,5 l/100 km, obwohl ich genauso fahre. Die hinteren Türen müssen manchmal richtig zugeknallt werden, sonst schließen sie nicht richtig. Und die Kunststoffe knarzen bei Kälte gelegentlich. Insgesamt ein bodenständiges Arbeitstier. Kein „Wow“, nichts zum Angeben, aber auch kein Fehlkauf. Läuft, bisher ohne Defekt (hoffentlich bleibt’s so), geringer Verbrauch, lächerlich niedrige Steuern. Für Stadt, Garten und Alltag die nächsten 5–7 Jahre — absolut solide Wahl. Danach sieht man weiter, vielleicht irgendwann etwas Anspruchsvolleres, aber momentan fahre ich entspannt.

Hyundai i30 Sedan 2025

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Ан.Т., 1-й власник, 9 800 км

27 Januar 2026

Habe Anfang 2025 den i30 genommen, weil mein alter Focus 2013 mich langsam in den Wahnsinn trieb — Ölverbrauch, Aussetzer, Quietschen… und bei Benzinpreisen von 58–60 Hrywnja pro Liter war das kein Spaß mehr, sondern Strafe. Wollte etwas Frisches, das nicht ständig Geld frisst, mit Garantie und ohne böse Überraschungen. Chinesen kamen aus Prinzip nicht infrage (obwohl die mittlerweile ganz ordentlich sind), und über Hyundai hatte ich gelesen, dass sie lange laufen und nicht jammern. Verbrauch niedrig, sieht passabel aus, nichts Peinliches. Innenraum gecheckt — Frau sofort: „Na, wenigstens kein Taxilook.“ Damit war die Sache klar. In den ersten Tagen bin ich mit breitem Grinsen gefahren. Das Auto ist leise, weich gefedert, nichts klappert, Gas geben und losfahren – ohne Ruckeln oder Theater. Man sitzt da und fragt sich: Wo ist der Benzingeruch, die Vibrationen, das Gefühl, dass gleich was abfällt? Gegenüber dem Focus ist der Unterschied deutlich: Der war hart, laut, das Getriebe ruckte wie verrückt, hier läuft dieser „Variator oder was sie da haben“ butterweich und belastet überhaupt nicht. Ja, anfangs wirkte es etwas spielzeugartig, viel Plastik, aber man gewöhnt sich schnell. Fühlt sich an wie eine neue Jacke: kein Traumauto, aber angenehm und zweckmäßig. In der Stadt ist der i30 klasse. Klein, wendig, in den Staus von Lwiw oder Odessa kommt man ohne Fluchen und ohne viel Rangieren durch. Verbrauch freut einen — 5,8–6,5 Liter, wenn man nicht den Rennfahrer gibt. Auf der Landstraße hält er 140 locker, aber zum Überholen muss man manchmal voll aufs Gas, besonders wenn die Klimaanlage läuft. Federung nicht übermäßig komfortabel, schlägt in Löchern durch — vor allem auf unseren „Straßen“ —, aber bisher nichts gebrochen oder angefangen zu quietschen. Für den Alltag genau richtig: Arbeit, Kinder, Einkauf, alles schnell, einfach und ohne Stress. Neulich sind wir als Familie — ich, Frau und die zwei Jungs — zur Schwiegermutter bei Charkiw gefahren. Kofferraum voll mit Torten, Tüten und Geschenken bis obenhin. Kinder hinten saßen ordentlich, nur der Kleine hat gemeckert, dass „die Beine einklemmen“, aber das ist Standard. Ruhig angekommen, kein Drama. Und vor zwei Wochen nach starkem Regen in einer Pfütze auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums steckengeblieben — dachte schon, wir müssen schieben. Aber nein, leicht Gas gegeben und raus. Die anderen drehen durch, ich fahre weg — haben danach lange mit Freunden gelacht: „Na sieh mal einer an, Vorderradantrieb.“ Natürlich gibt es auch Nachteile. Reifengeräusch auf der Autobahn nervt wirklich — ab 110 so ein Dröhnen, dass man das Radio weit aufdrehen muss. Innenraumplastik zerkratzt beim bloßen Hinsehen — Türen schon von den Schlüsseln der Frau gezeichnet, und sie wie immer: „Selbst schuld.“ Federung knallt bei großen Schlaglöchern so, dass man denkt, jetzt reißt was ab. Rückfahrkamera bei Regen nutzlos, verschmiert in einer Minute, einparken nach Gefühl und Erfahrung. Insgesamt fahre ich jetzt fast ein Jahr damit und bisher überwiegen die Pluspunkte bei Weitem die Ärgernisse. Das Auto ist einfach, sparsam, geht nicht kaputt und raubt einem nicht den Verstand. Keine große Liebe, aber fürs Geld ein wirklich solides Fahrzeug, besonders wenn man nicht eimerweise Benzin einfüllen will. Würde ich nochmal wählen — wahrscheinlich wieder genau denselben, vielleicht mit Turbo und etwas besserer Ausstattung.

Honda CR‑V 2022

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Сергей В., 2-й власник, 62 000 км

27 Januar 2026

Ich habe 2023 einen CR-V gekauft, als klar wurde, dass mein bisheriges Auto – ein Sportage von 2016 – immer mehr Geld kostet: mal das eine, mal das andere. Dazu ist die Familie gewachsen, zwei Kinder, regelmäßige Fahrten ins Umland und in die Berge. Es sollte ein geräumigeres Fahrzeug ohne Zuverlässigkeitsüberraschungen werden. Ich habe sofort in Richtung japanischer Modelle geschaut – ich wollte einfach nur fahren, nicht ständig in der Werkstatt leben. Nach mehreren Besichtigungen und Probefahrten war klar: viel Platz im Innenraum, hochwertige Anmutung, und mit Rabatt war der Preis absolut im Rahmen. Letztlich war ich der Meinung, dass es besser ist, gleich mehr für eine Honda auszugeben, als einen Koreaner endlos zu flicken. In den ersten Tagen fühlte es sich ungewohnt an. Hohe Sitzposition, weiches Fahrwerk, angenehme Ruhe im Innenraum – im Vergleich zum Sportage kam es einem vor, als wäre man in eine höhere Klasse gewechselt. Der war straff und laut, dieser hier ruhig und geschmeidig, als würde man gemütlich cruisen, selbst bei normalem Tempo. Zweimal dachte ich kurz, der Motor wäre ausgegangen, so leise war es – aber nein, einfach nur eine gleichmäßige, entspannende Fahrt. Keine Begeisterungsstürme, kein „Wow“, dafür aber auch keine nervigen Kleinigkeiten – und das ist vermutlich das Wichtigste. In der Stadt verhält sich der CR-V souverän: leichtgängige Lenkung, überschaubare Abmessungen, Einparken kein Problem. Verbrauch im Stau bei etwa 9–10 Litern. Auf der Autobahn liegt er stabil, Überholmanöver sind kalkulierbar, und der Allradantrieb hilft wirklich – besonders bei Regen und im Winter. Das Fahrwerk bügelt schlechten Asphalt und Schlaglöcher gut aus, ohne Poltern oder Durchschlagen, auch wenn es natürlich kein echter Geländewagen sein will. Im Alltag ist alles durchdacht: hinten ausreichend Platz, die Kinder stoßen nicht mit den Ellbogen aneinander, meine Frau betont extra, dass die Fahrten deutlich angenehmer geworden sind. Im Sommer sind wir als Familie in die Karpaten gefahren: Kofferraum randvoll, ein Teil aufs Dach – es hat alles gepasst, die Strecke war entspannt. Und kürzlich bei Kiew bin ich in starkes Glatteis geraten: auf einer Steigung haben rundherum alle durchgedreht, ich habe den Allrad zugeschaltet und bin ohne Hektik hochgekommen. Ein Bekannter hat danach angerufen und sich gewundert, wie ich da überhaupt durchgekommen bin. Kleinigkeit, aber schön. Natürlich gibt es auch Nachteile. Ab etwa 110 km/h wird das Abrollgeräusch der Reifen spürbar, besonders auf altem Belag. Bei zügigen Überholvorgängen fehlt es manchmal an Durchzug – das CVT-Getriebe jault, und die Beschleunigung entspricht nicht immer dem, was man erwartet. Die Rückfahrkamera verschmutzt im Regen sofort, im Kofferraum fehlen ordentliche Netze oder Organizer – Kleinteile rutschen hin und her. Die Wartung ist nicht günstig, kommt aber selten vor. Nach drei Jahren Fahrzeit bin ich insgesamt zufrieden. Das Auto ist ruhig, zuverlässig, ohne böse Überraschungen. Nicht perfekt, aber im Verhältnis von Komfort und Freiheit von Ärger gehört es zu den besten, die ich je hatte. Würde ich heute vor der Frage stehen, es zu verkaufen, würde ich es vermutlich noch einige Jahre behalten.

Dacia Sandero 2025

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Vania, 1-й власник, 14 500 км

27 Januar 2026

Ich habe Anfang 2025 einen Sandero gekauft, weil mein alter Logan von 2014 schon an allen Ecken und Enden Probleme machte und Benzin zu 60 UAH/L endgültig zu viel wurde. Ich wollte etwas Neues, ohne Aufpreis für „Premium“, habe gelesen, dass die neue Generation sparsamer ist, das Design moderner und der Preis weiterhin vernünftig blieb. Im Autohaus mit 5 Jahren Finanzierung gekauft — meine Frau meinte „Hauptsache kein Lada“, und los ging’s. Die ersten Tage bin ich herumgefahren und habe gegrinst wie ein Idiot — der Wagen ist im Leerlauf leise, riecht nicht, zieht gleichmäßig ohne Löcher. Im Vergleich zum Logan — der hat mit dem Getriebe gerattert, hier ist alles weicher, die Lenkung leichter, man sitzt bequemer. Anfangs dachte ich „ob das irgendeine umetikettierte Chinesin ist“, aber nein, fährt sicher, nichts fällt ab. Das Gefühl war, als hätte man für relativ wenig Geld das Leben ein Stück verbessert, auch wenn es kein absolutes Wow ist. In der Stadt einfach klasse — in den Staus von Lwiw oder Kiew kommt man überall durch, parkt wo man will, Verbrauch 5,5–6,5 bei ruhiger Fahrweise. Auf der Landstraße bis 130 km/h problemlos, darüber stören Reifen- und Windgeräusche beim Reden. Auf der Autobahn im Sommer 5,2–5,5, im Winter 7–7,5 — für Benzin ist das ein Traum nach dem alten Logan, der 9–10 verbraucht hat. Im Alltag praktisch — Einkauf, Kita, Arbeit, alles schnell und ohne Nerven. Vor Kurzem sind wir zu viert mit Frau und zwei Kindern am Wochenende zu meinen Eltern bei Winnyzja gefahren. Kofferraum voll mit Kinderwagen und Taschen, die Kinder saßen hinten ordentlich, nur der Große hat gemeckert, dass „die Beine einklemmen“, aber wir kamen ohne Streit an. Vor zwei Wochen bin ich in einen Wolkenbruch auf der Umgehungsstraße geraten — Wasser bis zu den Knien, alle standen, ich bin langsam durchgefahren — Bodenfreiheit und kurze Überhänge haben geholfen, nichts wurde nass. Was mich wirklich stört, ist der Lärm — ab 90 km/h muss man ins Telefon schreien, Musik auf Maximum. Das Plastik ist überall hart, schon zerkratzt von Kinderspielzeug. Die Heizung braucht im Winter ewig, die ersten 10 Minuten sitzt man mit Mütze da. Und diese Lenkradtasten — mal trifft man versehentlich die Lautstärke, mal schaltet sich der Tempomat aus, das nervt zwischendurch. Der Kofferraum ist knapp, der Kinderwagen passt nur, wenn man die Rücksitzlehne umklappt. Insgesamt sind jetzt sechs Monate vergangen, ich fahre und bin insgesamt zufrieden. Das Auto ist einfach, ohne Schnickschnack, frisst wenig Benzin, ist bisher nicht kaputtgegangen. Ich würde nicht sagen, dass ich mich Hals über Kopf verliebt habe, aber fürs Geld ist es derzeit eine der vernünftigsten Optionen. Wenn ich nochmal kaufen würde — vermutlich wieder dieselbe, vielleicht gleich mit stärkerer Klimaanlage.

Dacia Duster 2020

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Ваня, 1-й власник, 78 000 км

26 Januar 2026

Ich habe 2020 den Duster genommen, weil ich ein Auto für alles brauchte — Stadt, Wochenendhaus, Schnee im Winter, und ohne bei Reparaturen pleitezugehen. Mein vorheriger Kleinwagen (Lacetti) hatte mich genervt — zu niedrig, im Winter hat er den Bauch aufgeschürft, und die Teile wurden teurer. Ich habe Alternativen geprüft und gerechnet: Für das Geld war der neue Duster mit Allrad und Schaltgetriebe die vernünftigste Lösung. Ich wollte nichts Modisches oder Teures im Unterhalt. Als ich das erste Mal eingestiegen bin und losgefahren — ehrlich gesagt war ich erstmal enttäuscht. Der Innenraum ist spartanisch wie bei einem Traktor, alles knarzt, das Plastik ist hart, die Lenkung leicht wie bei einem Spielzeugauto. Aber nach ein paar Tagen habe ich mich dran gewöhnt und angefangen, es zu schätzen: Er steht hoch, schluckt Schlaglöcher problemlos, mein altes Auto hätte auf solchen Pisten das Fahrwerk ruiniert. Es fühlt sich an, als wäre man vom Fahrrad auf einen Traktor umgestiegen — robust und unkompliziert. In der Stadt geht es gut, auch wenn er kein Sportler ist — an der Ampel lasse ich alle vor, aber ich parke überall, Bordsteine sind kein Thema. Auf der Autobahn hält er 130 locker, ab 140 pfeift der Wind und man muss fester zufassen. Im Winter hilft der Allrad wirklich: Zweimal bin ich zum Wochenendhaus gefahren, als alle durchdrehten, und ich bin einfach durchgekommen. Verbrauch 8–9 l/100 km auf der Landstraße, 10–11 in der Stadt — für so einen hohen Crossover völlig in Ordnung. Im Sommer sind wir zu viert gefahren: Frau, Kind, Schwiegermutter und ich ans Meer. Kofferraum randvoll, die Schwiegermutter hinten hat zuerst gemeckert, es sei „eng und hart“, aber nach einer Stunde war sie ruhig und hat sogar gesagt, „es wird einem nicht übel wie in einem normalen Pkw“. Und letztes Jahr bin ich nach dem Regen im Schlamm auf einem Feldweg steckengeblieben: Die Freunde mit Priora haben neben mir gedreht, ich habe auf 4×4 geschaltet, Gas gegeben und bin raus — sie haben ewig Witze gemacht, ich sei jetzt Traktorfahrer. Was stört, ist der Lärm: ab 100 muss man schreien, um sich zu verstehen, also dreht man das Radio lauter. Die Heizung braucht 10–15 Minuten, bis der Innenraum warm wird, man sitzt im Winter in der Jacke, bis es taut. Und diese kleinen Macken — ungünstige Becherhalter, Tasten wild verteilt, manchmal denkt man „wie konnte man das so bauen?“. Dazu der Lack, der schon vom Steinschlag am Motorhaube abplatzt und langsam rostet. Kurz gesagt, vier Jahre später — ich fahre ihn immer noch und bereue es kaum. Das Auto ist einfach wie ein Hammer, geht selten kaputt, Reparaturen sind günstig. Es ist kein „Wow“-Gefühl und keine große Liebe, aber für unsere Straßen und den Geldbeutel eine der besten Entscheidungen. Wenn ich nochmal wählen müsste, würde ich wahrscheinlich wieder denselben nehmen, vielleicht mit Automatik gegen Aufpreis. So leben wir weiter, und das reicht.

Chery Tiggo 5 2018

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Діма, 3-й власник, 92 000 км

25 Januar 2026

Ich habe das Fahrzeug 2020 gekauft, weil ich ein großes Auto für die Familie brauchte und das Budget nach dem Verkauf meines alten Hyundai Tucson begrenzt war. Ich habe Bewertungen gelesen, gesehen, dass es für das Geld fast ein Crossover ist – hoch, geräumig – und habe es gewagt: Die Chinesen sind nicht mehr das, was sie früher waren. Zudem gibt es in der Ukraine sehr viele davon, Werkstätten sind vorhanden, Ersatzteile leicht zu bekommen. Erster Eindruck: kein „Wow“, aber angenehm überrascht. Eingestiegen – sehr viel Platz, man sitzt hoch wie in einem richtigen Geländewagen, das vorherige Auto kam mir danach eng vor. Die Dynamik hat mir anfangs gefallen, zieht ordentlich, solange man nicht stark beschleunigt. Nach einer Woche wurde mir aber klar, dass es auf der Autobahn vor jedem Überholmanöver zu überlegen scheint, das CVT heult und der Schub bleibt aus. Im Vergleich zum Tucson: Der war spritziger, aber hier ist der Innenraum größer und es federt weniger stark über Bodenschwellen. In der Stadt ist es in Ordnung, parken geht trotz der Größe gut, und die Bodenfreiheit hilft oft auf unseren Straßen. Auf der Autobahn halte ich 110–120 km/h, mehr wird unangenehm – Windgeräusche, die Lenkung wirkt zu leicht. Im Alltag praktisch: Mit Frau und zwei Kindern fahren wir jedes Jahr ans Meer, alles passt problemlos rein, sogar der Hund kommt mit. Verbrauch Stadt 12–14 Liter, Landstraße 9–10 Liter bei ruhiger Fahrweise, aber ich muss alle 3–4.000 km Öl nachfüllen, das nervt inzwischen. Kürzlich war meine Schwiegermutter da, setzte sich hinten rein und sagte sofort: „Hier ist es ja wie im Bus, so geräumig“, die Kinder fühlen sich dort wie Könige und schauen ihre Trickfilme. Vor zwei Monaten sind wir auf der Strecke bei Odessa in ein Schlagloch geraten – das Fahrwerk hat so laut geknallt, dass wir dachten, eine Spurstange ist hin, aber es war nur der Stoßdämpfer, der Geräusche machte – für Kleingeld getauscht. Was mich wirklich stört, ist dieses CVT: Bei Steigungen zögert es extrem, ich muss manuell in den Sportmodus schalten und es jault trotzdem wie verrückt. Dazu verbraucht es konstant Öl, ich habe mich daran gewöhnt, immer einen Liter dabei zu haben. Der Lack blättert an den Radläufen ab, Rost setzt langsam ein, obwohl ich das Auto regelmäßig wasche. Abroll- und Windgeräusche – man fühlt sich wie in einem alten Lada. Ich fahre weiter, weil ein Neukauf momentan zu teuer wäre, aber wenn ich heute wählen müsste, würde ich etwas Japanisches oder Koreanisches gebraucht nehmen, älter, aber zuverlässiger. Für Datscha und Familie ist es für das Geld erträglich, auch wenn es die Nerven manchmal ganz schön strapaziert. Na gut, immerhin noch keine großen Defekte.

Dacia Spring 2023

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Саша, 1-й власник, 18 500 км

25 Januar 2026

Ich habe mir dieses kleine Auto gekauft, weil die Benzinpreise mich inzwischen wirklich genervt haben, und ich fahre hauptsächlich in Kiew zur Arbeit und zur Schule der Kinder, ab und zu auch zur Datscha bei Bila Tserkva. Ich hatte überlegt, einen gebrauchten kleinen Benziner zu nehmen, aber nach etwas Recherche zu Elektroautos dachte ich mir — warum eigentlich nicht, der Spring ist das günstigste neue Modell und hat noch Garantie dazu. Wir haben ihn auf Kredit genommen, ehrlich gesagt — meine Frau hat anfangs gemeckert, das sei „so eine Art chinesischer Hocker“, hat sich aber dann dran gewöhnt. Die ersten Tage waren wirklich ungewohnt. Man sitzt drin, und es ist komplett still, als wäre der Motor abgestorben, nur ein Piepen beim Anfahren. Ich habe es ständig mit meinem alten Logan verglichen — der hat gerattert und gestunken, hier herrscht Ruhe und es zieht sofort ohne Schaltvorgänge. Am Anfang fand ich es fast komisch — man fährt und denkt „ob er jetzt wohl gleich ausgeht?“. Aber nein, er läuft einfach weiter. Das Gefühl ist so eine Mischung aus „wow, die Zukunft ist da“ und gleichzeitig „naja, jetzt auch wieder nicht überwältigend“. In der Stadt ist er super: Einparken macht richtig Spaß, er passt in enge Hinterhöfe problemlos rein. Im Winter sinkt die Batterie deutlich, statt 220–230 km sind real nur 140–160 km drin, aber für mich reicht es, weil ich nachts zu Hause günstig lade. Auf der Landstraße/Autobahn wird’s schwieriger — ab 110 pfeift der Wind laut, Lkw-Überholmanöver sind unangenehm, also bleibe ich bei 90–100 und komme klar. Verbrauch im Sommer 11–12 kWh/100 km, im Winter bis 18, aber immer noch deutlich günstiger als früher Benzin. Neulich war mein Schwiegervater aus dem Dorf da, wir sind zu viert mit Gepäck gefahren — er hat hinten gemeckert, dass kein Platz für die Beine ist, aber wir sind gut angekommen, und die Kinder sind sofort eingeschlafen wegen der Ruhe. Ein anderes Mal bin ich in einen Wolkenbruch auf der Borispil-Straße geraten, Pfützen bis zu den Knien, und das Auto ist ruhig weitergefahren, ohne abzusterben wie alte Autos, nur Wasserfontänen. Schön, dass es mich nicht im Stich gelassen hat. Was stört, ist der Lärm von Reifen und Wind — manchmal fühlt es sich an wie in einer Blechdose. Der Kunststoff ist überall hart und schon von den Schlüsseln meiner Frau zerkratzt. Und diese langsame Ladung an der normalen Steckdose — steht halbe Nächte dran, bis morgens voll ist. Schnellladung habe ich ein paar Mal probiert — geht, aber teuer, wenn man es öfter macht. Insgesamt fahre ich ihn jetzt zwei Jahre, bereue den Kauf nicht, aber wenn ich heute wählen würde, würde ich vielleicht etwas Leistungsstärkeres fürs gleiche Geld in Betracht ziehen. Für Stadt und kurze Strecken ist er genau richtig, für lange Fahrten eher nicht. Na gut, dafür bleibt die Brieftasche an der Tankstelle voll.

Nissan Leaf 2023

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Павел, 1-й власник, 13 000 км

10 November 2025

Als ich mich für ein Elektrofahrzeug entschied, erschien der Nissan Leaf 2023 als logische Wahl – ein kompakter Hatchback mit rein elektrischem Antrieb, zu einem vernünftigen Preis und ohne übertriebenes Image. Zur Auswahl standen die Basisversion S mit 40-kWh-Akku und 147 PS sowie die etwas höherwertige SV Plus mit 60-kWh-Akku und 214 PS. Ich entschied mich für die Basisversion. Das Erste, was mir auffiel, war, wie leise und geschmeidig das Fahrzeug fährt. Kein Motorgeräusch, keine Vibrationen – man fährt einfach. Besonders angenehm ist das am Morgen oder in der Stadt: Der Leaf beschleunigt dank des sofortigen Drehmoments des Elektromotors souverän vom Stand. Für die Stadt ist das Fahrzeug hervorragend geeignet: bequeme Sitzposition, gute Sicht und ein Innenraum, der für zwei Erwachsene und ein Kind ausreichend Platz bietet. Ich lade zu Hause an einer 240-V-Steckdose – abends angeschlossen, morgens fahrbereit. Die Reichweite ist nach heutigen Maßstäben allerdings nicht besonders beeindruckend: etwa 240 km in der Basisversion. Bei intensiver Nutzung der Klimaanlage oder im Winter nimmt sie spürbar ab. Für Fahrten außerhalb der Stadt ist sorgfältige Planung nötig. Die SV Plus-Version verspricht etwa 340 km. Schnellladen an Stationen ist möglich, aber nicht besonders beeindruckend: In Testberichten wird erwähnt, dass das DC-Laden bis ~80 % deutlich länger dauern kann als bei neuen Spitzen-Elektrofahrzeugen. Die Fahreigenschaften sind solide – kein Sportwagen, aber für den Alltag komfortabel. Das Fahrwerk arbeitet ohne besondere Raffinesse, und ab etwa 100 km/h wird das Straßenrauschen im Vergleich zu Premium-Elektrofahrzeugen etwas deutlicher hörbar. Wartung und Betriebskosten sind erfreulich niedrig: Weniger bewegliche Teile bedeuten weniger Überraschungen. Für mich war dies ein pragmatischer Schritt in die elektrische Zukunft ohne unnötigen Aufwand. Wer ein erschwingliches, unkompliziertes und komfortables Elektrofahrzeug für die Stadt sucht, für den ist der Nissan Leaf 2023 definitiv einen Blick wert. Wer jedoch lange Autobahnfahrten ohne häufiges Laden oder mehr Fahrspaß möchte, sollte Versionen mit größerer Reichweite oder Konkurrenten in Betracht ziehen.

Nissan Leaf 2020

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Илья, 1-й власник, 32 000 км

9 November 2025

Als ich mich das erste Mal ans Steuer des Leaf 2020 setzte, fühlte ich mich fast wie ein Astronaut: kein Ruckeln des Motors, kein Lärm – nur sanftes Beschleunigen, und los geht’s. Aber hier ist eine Geschichte. An einem der ersten Tage, noch nicht an das ‘bin ich losgefahren oder nicht’-Gefühl des Elektromotors gewöhnt, spielte ich im Parkhaus das ‘Hängematten’-Spiel (Sie wissen schon, der Versuch, perfekt zwischen zwei Autos einzuparken). Ich drehte das Lenkrad, trat leicht aufs Gas, und das Auto glitt lautlos vorwärts. Ich erwartete ein Brummen, aber nichts. Und plötzlich: Ping! – vom Multimedia-Touchscreen, den ich versehentlich berührte, wodurch das Radio lauter wurde. Die Nachbarn schauten. Ich wurde rot. Der Leaf war leise, aber ich war laut. In der Stadt schlägt sich der Leaf hervorragend: gute Sicht, bequeme Sitzposition, und der Elektromotor ist spritziger, als es scheint. Laut Spezifikationen hat die Basisversion etwa 147 PS und eine Reichweite von etwa 240 km. Die Plus-Version mit größerem Akku schafft bis zu 365 km unter idealen Bedingungen. Aber es gibt auch eine Kehrseite: Auf der Autobahn oder bei Regen und Glatteis merkt man, dass es kein Supersportwagen ist. Die Federung ist weich, aber nicht sportlich, und die Geräuschdämmung ist durchschnittlich. Und als das Auto auf einer Schnellstraße nicht den Schwung lieferte, den ich erwartete, musste ich die Realität eines leisen, stadtgeprägten Elektrofahrzeugs akzeptieren. Der Nissan Leaf 2020 ist eine gute Wahl, wenn Sie mit minimalen Kompromissen auf ein Elektroauto umsteigen möchten. Aber wenn Sie von Fahrspaß oder langen Autobahnfahrten ohne Aufladen träumen, sollten Sie sich auf peinliche Momente vorbereiten, wie mein Ping-Radio-Fiasko im Parkhaus.