
Das Interieur der Hyundai Sonata 2019–aktuell ist auf Ergonomie und Hightech ausgelegt, mit Fokus auf hochwertige Materialien und großzügigen Raum. Der Sonata-Innenraum bietet versionsspezifische Ausstattungen und berücksichtigt regionale Vorlieben. Im Folgenden die wichtigsten Aspekte des Cockpits auf dem deutschen Markt, wo das Modell über das offizielle Hyundai-Händlernetz verfügbar ist.

Gesamteindruck des Innenraums
Das Interieur der Hyundai Sonata DN8 folgt der Sensuous-Sportiness-Designsprache mit betonten horizontalen Linien und nahtlos integrierten Displays. Zu den Materialien zählen weiche Kunststoffe am Armaturenbrett und in den Türen sowie Echtholz-, Aluminium- oder Carbon-Optik-Einlagen je nach Ausstattung. In den Einstiegsversionen dominieren robuste Hartplastics, die langlebig, aber weniger edel wirken. Die Verarbeitungsqualität ist durchweg hoch mit engen Spaltmaßen, wenngleich einige Besitzer nach längerer Nutzung leichte Knarzgeräusche melden.
Das fahrerorientierte Cockpit integriert entweder ein volldigitales oder analoges Kombiinstrument (je nach Baujahr und Ausstattung) mit dem zentralen Touchscreen-Infotainment von 8 bis 12,3 Zoll. Die Mittelkonsole bietet taktile oder physische Bedienelemente für Klima und Audio sowie reichlich Ablagen. Die Sitzposition umfasst ein höhen- und längsverstellbares Lenkrad, elektrisch verstellbare Sitze in den höheren Linien und ausreichend Seitenhalt.

Die Vordersitze bieten viel Bein- und Kopffreiheit und sind auch für Personen bis ca. 190 cm bequem. Die Rückbank gewährt dank 2.840 mm Radstand ausreichend Kniefreiheit für drei Erwachsene, wobei der Mitteltunnel den Mittelsitz etwas einschränkt. Die Rückenlehnen lassen sich im Verhältnis 60:40 umklappen und erweitern so die Lademöglichkeiten. Das Kofferraumvolumen beträgt ca. 510 Liter (bzw. 453 Liter nach US-Norm), mit ebener Ladefläche und Durchladeöffnung. Die Alltagstauglichkeit ist hervorragend: mehrere USB-Anschlüsse, Getränkehalter, optionale induktive Ladefläche. Das Interieur eignet sich ideal für Familienausflüge und Langstrecken auf deutschen Autobahnen.

Ausstattungslinien und Pakete auf dem deutschen Markt
In Deutschland wird die Hyundai Sonata DN8 in den Linien Comfort (Basis), Style (Komfort), Premium (gehoben) und N Line (sportlich) angeboten. Die Konfigurationen legen Wert auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, mit klarem Fokus auf Benziner und Automatikgetriebe. Werksseitige Modelle sind wintertauglich ausgestattet, Importfahrzeuge aus Korea oder USA können zusätzliche Features mitbringen.
Die Basisversion Comfort umfasst Stoffpolster, einzonige Klimaautomatik, 8-Zoll-Touchscreen mit Apple CarPlay & Android Auto, Basissicherheitspaket (ABS, ESP, 6 Airbags). Außenspiegel beheizbar für winterliche Bedingungen.
Die Style-Linie ergänzt Zweizonen-Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung vorne, Rückfahrkamera mit dynamischen Führungslinien, Parksensoren hinten sowie 10,25-Zoll-Infotainment. Kombinierte Stoff-Kunstleder-Polsterung. Erweiterte Assistenzsysteme wie Totwinkelwarner und Spurhalteassistent.

Die Premium-Version bringt Lederpolster, LED-Scheinwerfer, Keyless Entry & Go, elektrisch verstellbare Vordersitze, adaptiven Tempomat, optional Panoramadach und Bose-Soundsystem. Die N Line oder Top-Ausstattung setzt sportliche Akzente: Alcantara-Elemente, Sitzventilation vorne, volldigitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument und umfangreiches Assistenzpaket.
Typisch für Deutschland: Sitz- und Lenkradheizung sind weit verbreitet, Panoramadächer sehr gefragt. Orientierende Marktpreise (Neuwagen, vor Überführung und Extras): Comfort ab ca. 38.000–40.000 €, Style 42.000–45.000 €, Premium 48.000–52.000 €, N Line bis 55.000 €+.
| Ausstattung | Wichtigste Interieur-Elemente | Orientierender Marktpreis (€) |
| Comfort | Stoff, Klimaautomatik, 8"-Display, Basis-Assistenten | 38.000–40.000 |
| Style | Kombi-Polster, Zweizonen-Klima, Sitz-/Lenkradheizung, 10,25"-Display | 42.000–45.000 |
| Premium | Leder, Keyless, adaptiver Tempomat, LED, Bose optional | 48.000–52.000 |
| N Line | Sport-Elemente, Sitzventilation, 12,3"-Digital-Cockpit, Panoramadach (opt), Premium-Audio | 52.000–57.000+ |

Entwicklungen im Interieur über die Jahre und Facelift
Seit Produktionsstart 2019 hat das DN8-Interieur mehrere Verbesserungen erfahren. Frühe Modelle (2019–2022) hatten in den Basisversionen analoge Instrumente, 8-Zoll-Display und Standard-Dämmung. Die Materialien waren solide, aber ohne viele Premium-Akzente.
Das Facelift 2023–2024 brachte deutliche Änderungen: gebogenes Dual-Display mit 12,3-Zoll-Kombiinstrument und Infotainment, neue matte Oberflächen, Carbon-Optik-Einlagen, spürbar bessere Dämmung an Radläufen und Türen, USB-C-Anschlüsse, verbesserte induktive Ladefläche und physische Klimabedienelemente. Neue Interieurfarben (Grau, Beige, Schwarz) bei manchen Varianten.
Aktuelle Modelle punkten mit großen, kabellos integrierten Displays und modernsten Assistenzsystemen. Vor-Facelift-Analog-Cockpits und kleinere Bildschirme wirken inzwischen etwas veraltet.

Häufige Rückmeldungen von Fahrern und Schwachstellen des Interieurs
Deutsche Fahrer berichten häufig von altersbedingtem Verschleiß: Kratzer auf glänzenden Konsolenflächen und Lenkrad nach 80.000–100.000 km. Türverkleidungen und Kofferraum können auf schlechten Straßen knarzen. Wind- und Abrollgeräusche werden ab ca. 130 km/h spürbar, besonders bei frühen Modellen.
Die Rückbank ist für zwei Personen sehr komfortabel, für drei jedoch eng geschnitten. Dicke A-Säulen und flache Dachlinie schränken die Übersicht im dichten Verkehr ein. Helle Polster verschmutzen schnell durch Staub, Wintersalz und Alltagsnutzung. Regelmäßige Pflege ist wichtig; schlecht gewartete Gebrauchtwagen zeigen beschleunigten Innenraumverschleiß.

Fazit und Aktualität des Interieurs
Im Jahr 2026 bleibt der Innenraum der Hyundai Sonata DN8 dank Facelift mit modernen Displays, verbesserten Materialien und umfangreicher Ausstattung hochaktuell und wettbewerbsfähig in der Mittelklasse.
Heute empfehlen sich vor allem Style- oder Premium-Versionen: Sie bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ohne den Aufpreis der N Line. Der Mehrpreis für frische Facelift-Modelle lohnt sich durch aktuelle Technik und Garantie; gut gepflegte Gebrauchte 2020–2023 sind bei Budgets bis ca. 25.000 € sehr attraktiv.
Beim Neuwagenkauf auf Sitzventilation und volles Assistenzpaket achten. Bei Gebrauchten Innenraumgeräusche, Polsterzustand, Knarzfreiheit und lückenlosen Serviceheft prüfen.