
Für die Marke ist dies ein wichtiger Schritt, da sich ihre europäische Modellpalette in den letzten Jahren deutlich verändert hat und stärker auf Crossovers, Hybride und Elektrofahrzeuge ausgerichtet wurde. Die neuen Modelle zeigen, dass Subaru auf ausgewählten Märkten weiterhin die Verbindung zu ihrem ingenieurtechnischen Erbe aufrechterhalten möchte.
Wie sich Subarus europäische Modellpalette verändert hat
Bis vor kurzem wurde Subaru nicht nur mit praktischen Allradfahrzeugen, sondern auch mit sportlichen Modellen in Verbindung gebracht. Eines der wichtigsten Symbole der Marke war die Impreza WRX STI mit ihrem turboaufgeladenen Boxer-Motor und Schaltgetriebe. Der Coupé BRZ nahm einen besonderen Platz ein, da es Hinterradantrieb, geringes Gewicht und ein klares Fahrverhalten bot.
Heute sieht die europäische Modellpalette anders aus. Das Kernangebot besteht aus SUVs, und einige neue Modelle haben einen elektrischen Antrieb erhalten. Diese Technik wird in der Regel mit einem Automatikgetriebe kombiniert, während das klassische Schaltgetriebe selbst aus den zugänglicheren Versionen nach und nach verschwunden ist. So bietet die Basis-Impreza in Europa nicht mehr den früheren sportlichen Charakter und beschränkt sich auf eine moderate Leistung.
Subarus neues Sportfahrzeug-Programm
In Japan hat Subaru beschlossen, die Ausrichtung auf fahrerorientierte Fahrzeuge zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde die Abteilung Sports Vehicle Planning Office gegründet. Ihre Aufgabe ist es, Lösungen aus dem Motorsport und sportlichen Entwicklungen auf Serienfahrzeuge für normale Straßen zu übertragen.
Bis Ende nächsten Jahres plant das Unternehmen, drei Fahrzeuge mit Schaltgetrieben vorzustellen. Dies ist ein bemerkenswertes Signal für die Fans der Marke, da der Markt sich zunehmend in Richtung Elektrifizierung, Automatikgetriebe und universelle Crossovers bewegt. Allerdings werden diese Modelle voraussichtlich vor allem für Japan und die USA bestimmt sein.
Die Rückkehr eines robusten Schaltgetriebes
Für zwei der kommenden Modelle erwähnt Subaru den Index TY85. Er steht im Zusammenhang mit dem Schaltgetriebe, das vom früheren WRX STI bekannt ist. Dieses Getriebe ist größer und robuster als einfachere Einheiten wie TY75 und TL70 und daher für höheres Drehmoment und intensivere Nutzung ausgelegt.
Ein wichtiges Merkmal dieses Getriebes ist die Kombination mit dem DCCD-System – einem vom Fahrer steuerbaren Mittendifferential. Subaru hatte diese Konfiguration bereits beim WRX STI eingesetzt, wo der Fahrer die Drehmomentverteilung zwischen den Achsen beeinflussen konnte. Für die Marke ist dies nicht nur ein technisches Detail, sondern Teil ihres charakteristischen Ansatzes bei sportlichen Allradfahrzeugen.

WRX, BRZ und das neue Hatchback
Eine der Neuheiten soll eine neue Version des Subaru WRX werden. Bisher wurde das Fahrzeug nur verhüllt gezeigt, aber ein auffälliger Lufteinlass auf der Motorhaube deutet auf einen turboaufgeladenen 2,4-Liter-Boxer-Motor hin. Es wird erwartet, dass das Modell für die japanischen und amerikanischen Märkte den klassischen Benzinmotor ohne Hybridsystem beibehält.
Das zweite Modell ist eine überarbeitete oder spezielle Version des BRZ. Im Gegensatz zum WRX soll das Coupé atmosphärisch und mit Hinterradantrieb bleiben. Der Schwerpunkt wird wahrscheinlich nicht auf einer starken Leistungssteigerung liegen, sondern auf STI-Details, Gewichtsreduzierung, Lenkpräzision und einem strafferen Fahrverhalten der Federung.
Die dritte Neuheit wirkt besonders interessant: Es handelt sich um ein fünftüriges Hatchback mit permanentem Allradantrieb, einem turboaufgeladenen 2,4-Liter-Motor und Schaltgetriebe. Nach vorläufigen Informationen könnte es zur Serienversion des Performance-B STI-Konzepts werden. Bei Subaru wird dieses Fahrzeug als zugängliches Basismodell beschrieben, das von Menschen entwickelt wurde, die Automobile verstehen und schätzen.
Zusammenfassung
Die Pläne von Subaru zeigen, dass die Marke ihre traditionellen Stärken nicht vollständig aufgibt. Die neuen Fahrzeuge mit Boxer-Motoren, Schaltgetriebe und sportlichen Abstimmungen könnten wichtige Modelle für Enthusiasten werden. Ihre Einführung in Europa bleibt jedoch vorerst unwahrscheinlich: Der lokale Markt und die Umweltanforderungen verschieben das Angebot von Subaru zunehmend in Richtung Crossovers, Automatikgetriebe und elektrifizierte Antriebssysteme.