27 Oktober 2025
Ich habe einen Tesla Model S von 2013, Version 85, Hinterradantrieb. 2021 gebraucht gekauft mit 110.000 km, jetzt sind es 164.000. Das Auto ist wie aus einer anderen Welt—ich fuhr vorher einen BMW, und der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Man fährt geräuschlos, ohne Gänge, sofortiges Drehmoment, Gas geben und losfliegen. Die Beschleunigung aus dem Stand ist unglaublich, beim ersten Mal war ich echt erschrocken, es drückt einen richtig in den Sitz. Der Fahrkomfort ist hervorragend, aber die hinteren Stoßdämpfer sind abgenutzt, sie schlagen auf Unebenheiten, ich überlege, sie zu tauschen. Der Innenraum ist geräumig, das Armaturenbrett komplett touchscreen, der Bildschirm riesig, aber ehrlich, manchmal hängt er, besonders bei Hitze. Die Navigation hat Macken, bleibt manchmal hängen, man muss einen Neustart machen, wie bei einem Handy. Laden—nun, es ist nicht alles perfekt. Zu Hause laden ist okay, aber an Stationen gibt’s oft Schlangen, und bei Kälte lädt es langsamer. Die Batterie hält jetzt etwa 370 km, früher waren es fast 420, sie baut langsam ab. Im Winter maximal 300 km. Die Wartung ist eine eigene Geschichte. Ersatzteile dauern, gute Werkstätten sind selten, nicht jeder weiß, wie man damit umgeht. Bremsbeläge halten lange, kein Öl nötig—das ist ein Plus. Aber ich musste schon Buchsen und Querlenker an der Aufhängung tauschen, wie bei einem normalen Auto. Insgesamt ist der Tesla eine großartige Sache, aber nicht für die, die einfach nur fahren wollen, ohne nachzudenken. Man muss verstehen, dass es ein Elektroauto ist, anspruchsvoll, teuer und braucht Aufmerksamkeit. Aber das Fahrgefühl—außerirdisch, ehrlich, ich habe noch nie so etwas gefahren.