Tesla Model S II (Palladium) Innenraum 2016–2021 | Test, Ausstattungsvarianten & Veränderungen | automotive24.center

Tesla Model S Palladium (2016–2021): Entdecken Sie den revolutionären Innenraum und die verschiedenen Ausstattungsvarianten

Erleben Sie das futuristische Interieur des Tesla Model S der Palladium-Generation – ein riesiger vertikaler 17-Zoll-Touchscreen übernimmt die komplette Steuerung

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Der Innenraum des Tesla Model S der zweiten Generation (Palladium) ist um das Konzept der maximalen Digitalisierung herum aufgebaut. Zentrales Element ist ein vertikaler 17-Zoll-Touchscreen, der alle Fahrzeugfunktionen steuert. Ein klassisches Kombiinstrument gibt es nicht – sämtliche Informationen werden auf dem zentralen Display angezeigt. Das Lenkrad bleibt klassisch rund mit zwei Scrollrädern und zwei unbeschrifteten Tasten.

Die Materialien in den Basisversionen umfassen veganes Kunstleder für Sitze und Einlagen, harte und weiche Kunststoffe sowie dekorative Elemente in Aluminium- oder Holzoptik (in den Top-Ausstattungen). Die Verarbeitungsqualität der frühen Jahre (2016–2018) wurde häufig wegen Spaltmaßen und Quietschgeräuschen kritisiert, hat sich ab 2019 jedoch deutlich verbessert. Die Geräuschdämmung wurde gegenüber dem Vorgänger verbessert – doppelte Frontscheiben und zusätzliche Dämmmatten in Türen und Boden.

Der Fahrersitz erfordert eine gewisse Eingewöhnung an die Bedienung über den Bildschirm. Alle Einstellungen von Sitzen, Spiegeln, Klima und Fahrwerk erfolgen ausschließlich über das Menü. Die Sitze bieten moderate Seitenführung, elektrische Verstellung mit Memory-Funktion und Sitzheizung (Sitzbelüftung ist bei späteren Modellen optional). Die Sitzposition ist für Fahrer zwischen 1,60 m und 1,95 m Körpergröße komfortabel, der Verstellbereich ausreichend.

Die Vordersitze eignen sich gut für lange Fahrten. Die Rückbank ist geräumig: Kopf- und Beinfreiheit zählen zu den besten in der Klasse dank des Radstands von 2.960 mm. Der Mitteltunnel ist niedrig, sodass auch der mittlere Platz nutzbar ist. Die Rücksitze verfügen über Sitzheizung (Belüftung optional).

Kofferraum: Der hintere Laderaum bietet 709 Liter (inklusive Unterflurstauraum), der vordere Frunk 89 Liter. Die Rücksitze lassen sich im Verhältnis 60:40 umklappen und bilden eine nahezu ebene Ladefläche. Die Praktikabilität ist hoch: zahlreiche Ablagen, USB-Anschlüsse (inklusive USB-C bei neueren Modellen), induktives Laden (ab 2019) und Einkaufshaken. Die hohe Ladekante hinten und das Fehlen einer klassischen Mittelkonsole schränken den Komfort beim Transport sperriger Gegenstände etwas ein.

Versionen und Ausstattung auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt ist der Tesla Model S Palladium am häufigsten in folgenden typischen Ausstattungsvarianten anzutreffen (offizielle oder beschreibende Bezeichnungen je nach Baujahr und Herkunft):

AusstattungslinieSitz- und InnenraumverkleidungMultimedia und InstrumenteKlima und KomfortFahrerassistenz und SicherheitHinweise für den deutschen Markt
Basis / Long Range AWDVeganes Kunstleder, schwarzer oder weißer Innenraum17" vertikaler Bildschirm, Premium-Audiosystem mit 11–12 Lautsprechern2-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und LenkradheizungBasis-AutopilotHäufig US-Versionen 2018–2020
Komfort / PerformancePremium-Kunstleder, weißer Innenraum (Option)17" Bildschirm, Premium-Audiosystem mit 12–14 LautsprechernSitzbelüftung vorn, Sitzheizung hinten, LuftfederungEnhanced Autopilot oder FSDHäufigste Variante 2019–2021
Top / Ludicrous / Performance+Alcantara + Leder, Carbon-Einsätze (Option)17" Bildschirm, Premium-Audiosystem mit 14–22 LautsprechernVollständiges Heiz- und Belüftungspaket, Sitzmassage (Option)Full Self-Driving, Ludicrous-ModusSeltener, aber verfügbar, meist Import 2019–2021

Auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt dominieren Long Range AWD- und Performance-Versionen mit weißem oder schwarzem Innenraum, Luftfederung und Enhanced Autopilot / FSD. Das Glas-Panoramadach ist bei allen Varianten serienmäßig (feststehend, ohne elektrochromes Abdunkeln).

Veränderungen im Innenraum im Laufe der Jahre

Diese Generation ist abgeschlossen. Die wichtigsten Veränderungen im Innenraum:

  • 2016–2017: Facelift mit neuem 17"-Vertikalbildschirm, verbesserten Materialien (weichere Kunststoffe), doppelten Frontscheiben und grundlegender Geräuschdämmung
  • 2018–2019: Überarbeitung der Mittelkonsole (zwei induktive Ladepads), Umstieg auf HW3-Hardware und verbesserte Dämmung von Boden und Radkästen
  • 2020–2021: Spätere Produktionslose mit höherwertigen Materialien, USB-C-Anschlüssen und Überarbeitungen der Benutzeroberfläche sowie der Bildschirmgrafik

Auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt wirken die Modelle von 2019–2021 spürbar komfortabler und leiser als die frühen Exemplare von 2016–2018. Gebrauchtwagen vor 2019 zeigen häufiger Quietschgeräusche und mehr Straßenlärm aus den Radkästen sowie das Fehlen von Sitzbelüftung und verbesserter Dämmung.

Häufige Fragen und mögliche Schwachstellen des Innenraums

Auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt (mit Laufleistungen zwischen 80.000 und 200.000 km) berichten Besitzer von folgenden Merkmalen und Problemen:

  • Verschleiß heller Innenräume: Das Kunstleder verschmutzt und vergilbt bei intensiver Nutzung
  • Quietschgeräusche: Bei Modellen 2016–2019 quietschen Türverkleidungen, Mittelkonsole und Heckablage häufig auf unebenen Straßen
  • Geräuschdämmung: Vor 2019 ist der Reifen- und Straßenlärm über 100 km/h deutlich hörbar, besonders auf Autobahnen
  • Rückbank: Gute Kopffreiheit, aber die Sitzfläche kann bei sehr langen Fahrten kurz wirken
  • Sicht nach hinten: Dicke C-Säulen und schmale Heckscheibe schränken die Sicht nach hinten ein
  • Pflege des Innenraums: Glänzende Oberflächen von Bildschirm und Konsole ziehen schnell Kratzer und Fingerabdrücke an

In den unterschiedlichen Klimabedingungen Deutschlands (kühle Winter im Norden und Osten, wärmere Sommer im Süden) halten die Materialien bei regelmäßiger Pflege gut durch. Helle Innenräume profitieren jedoch von einer professionellen Reinigung ein- bis zweimal pro Jahr.

Fazit und Relevanz des Innenraums

Im Jahr 2026 wirkt der Innenraum des Tesla Model S Palladium noch immer technologisch, ist aber im Vergleich zu neuen Elektroautos von 2024–2026 nicht mehr State-of-the-Art. Der vertikale 17-Zoll-Bildschirm, das Premium-Audiosystem und der großzügige Raum bleiben die großen Stärken.

Auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt bieten die Long Range AWD- und Performance-Modelle von 2019–2021 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere mit weißem oder schwarzem Innenraum, Sitzbelüftung und Luftfederung. Frühere Modelle von 2016–2018 sind deutlich günstiger, liegen aber beim Komfort und bei der Geräuschdämmung zurück.

Beim Kauf eines gebrauchten Model S sollte man prüfen:

  • Zustand der Sitze (Abnutzung, Flecken, besonders bei hellen Materialien)
  • Fehlen von Quietschgeräuschen auf unebenen Straßen
  • Funktionsfähigkeit des 17-Zoll-Bildschirms (keine toten Pixel oder Hänger)
  • Erhaltungszustand der Materialien und Geruchsfreiheit
  • Funktion der Sitzbelüftung und Luftfederung (falls vorhanden)

Der Innenraum des Tesla Model S II (Palladium) bleibt eine der großen Stärken des Modells auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt – dank Raumangebot, Technik und Premium-Anmutung in den mittleren und oberen Ausstattungslinien.