Ford Mustang baut US-Führung aus – Auto-News weltweit

Ford Mustang festigt seine Führung unter den US-Sportwagen

Der Ford Mustang gehört weiterhin zu den wenigen erschwinglichen Sportwagen, die auf dem US-Markt eine stabile Nachfrage verzeichnen

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In der ersten Hälfte des Jahres 2026 konnte das Modell seinen Absatz nicht nur steigern, sondern auch alle direkten Wettbewerber im Volumensegment deutlich hinter sich lassen.

Absatz steigt um 22 Prozent

Von Januar bis Juni verkaufte Ford in den USA 28.725 Mustang. Das waren mehr als 5.000 Fahrzeuge mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs betrug rund 22 Prozent, während der Marktanteil des Modells im Volumensegment der Sportwagen 59 Prozent erreichte.

Die aktuellen Ergebnisse liegen deutlich unter den Zahlen aus den 1960er-Jahren, als jährlich Hunderttausende Mustang verkauft wurden. Den Rekord stellte das Modell 1966 mit mehr als 607.000 verkauften Fahrzeugen auf. Angesichts des insgesamt schrumpfenden Marktes für Coupés und Cabriolets zeigt die derzeitige Entwicklung jedoch, dass das Interesse am Mustang anhält.

Wettbewerber bleiben deutlich zurück

Die engsten Rivalen erreichen wesentlich niedrigere Stückzahlen. Im ersten Halbjahr wurden 4.007 Toyota GR86 verkauft. Der Dodge Charger mit Verbrennungsmotor kam auf 4.586 Fahrzeuge und legte damit gegenüber dem Vorjahr um 181 Prozent zu. Die elektrische Charger-Version fand dagegen nur 534 Käufer.

Die Chevrolet Corvette ist in einem höherpreisigen Marktsegment angesiedelt. Innerhalb von sechs Monaten wurden 13.417 Exemplare verkauft, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Trotz dieses Wachstums liegt die Corvette beim Absatz ebenfalls deutlich hinter dem Mustang.

Der Preis bleibt ein wichtiger Vorteil

Der Ford Mustang in der Basisversion mit 2,3-Liter-EcoBoost-Turbomotor kostet in den USA ab 32.995 US-Dollar. Der GT mit V8-Saugmotor wird zu Preisen ab rund 46.800 US-Dollar angeboten.

Zum Vergleich: Der Dodge Charger mit Sechszylindermotor startet bei knapp 50.000 US-Dollar, während die leistungsstärkere Ausführung mehr als 55.000 US-Dollar kostet. Für die Chevrolet Corvette werden rund 70.000 US-Dollar verlangt. Damit behält der Mustang einen günstigeren Einstiegspreis und bietet zugleich eine breite Auswahl an Versionen.

Mustang mit Benzinmotor überholt elektrischen Mach-E

Während der klassische Sportwagen zulegte, gingen die Verkäufe des elektrischen Mustang Mach-E um 46,5 Prozent zurück. Die beiden Modelle gehören unterschiedlichen Fahrzeugklassen an: Der klassische Mustang ist weiterhin ein zweitüriges Coupé oder Cabriolet, der Mach-E dagegen ein Elektro-Crossover, der den bekannten Namen verwendet.

Fazit

Die Ergebnisse der ersten Jahreshälfte 2026 bestätigen die starke Position des Ford Mustang auf dem US-Markt. Die Kombination aus markantem Design, Benzinmotoren, alltagstauglichem Innenraum und vergleichsweise günstigem Preis ermöglichte es dem Modell, alle wichtigen Wettbewerber zu übertreffen und mehr als die Hälfte des Volumensegments der Sportwagen zu erobern.