
Ja, offiziell ist er kaum ein Crossover zu nennen, doch das hohe Dach und der kastenförmige Look deuten klar darauf hin, dass er mit kleinen SUVs konkurrieren will – in einer Liga mit Modellen wie Chevrolet Trax, Nissan Kicks und Subaru Crosstrek. Aktuell läuft die dritte Generation (seit 2020), und das Highlight für 2025 ist die Ausstattungslinie Soulmate, zu der ich gleich mehr erzähle.
Was kostet er?
Auf dem deutschen Markt startet der Kia Soul 2025 in der Basisversion bei etwa 20.500–22.000 € (unverbindliche Preisempfehlung, je nach Händler und Angeboten). Damit bleibt er eine der günstigsten Optionen in der Kia-Palette. Mit etwas Aufpreis (rund 22.500–24.000 €) gibt es die besser ausgestattete S-Variante mit Extras wie 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, schlüssellosem Zugang und Start, elektrischer Fahrersitzverstellung, Zweizonen-Klimaautomatik, größerem 10,3-Zoll-Touchscreen, kabelloser Smartphone-Ladestation und erweiterten Assistenzsystemen. Die sportliche GT-Line liegt bei ca. 24.000–25.500 €, die Top-Version EX bei knapp unter 26.000 €.
Richtpreise für den Markt in Deutschland (können je nach Händler, Region und aktuellen Aktionen variieren).
Neuheiten: Was bringt die Soulmate?
Das Top-Feature 2025 ist die limitierte Serie Soulmate. Kia hat clever mit dem Modellnamen gespielt und etwas Besonderes geschaffen – mit Unterschieden wie:
- Exklusive 18-Zoll-Felgen
- Zweifarbiger Karosserie-Lack
- Braunes Kunstleder im Innenraum (stylisch und pflegeleicht)
- Harman Kardon Soundsystem für Audiophile

Die Soulmate richtet sich an alle, die nicht nur einen Kia Soul wollen, sondern einen persönlichen Begleiter mit besonderem Charme im Innen- und Außendesign.
Motor und Getriebe: Seele oder doch Mittelmaß?
Unter der Haube arbeitet in allen Varianten ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 147 PS und 179 Nm Drehmoment. Geschaltet wird per CVT-Automatik, der Antrieb geht ausschließlich an die Vorderräder – Allrad gibt es nicht. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert rund 8,3 Sekunden: nicht rasant, aber völlig ausreichend für den Alltag in Städten wie Berlin oder München.
Der offizielle Verbrauch liegt bei etwa 8,1–8,7 l/100 km innerorts und 6,7–7,1 l/100 km auf der Autobahn (je nach Ausstattung). Das sind solide Werte für ein kompaktes, nicht allzu leichtes Fahrzeug. Wer auf Allrad oder eine Elektroversion (wie früher den Soul EV) gehofft hat: Kia setzt derzeit voll auf den kommenden EV3 ab 2026.

Komfort und Sicherheit: Der hohe Kasten überzeugt
Ein Hauptgrund für den Soul: der geräumige Innenraum bei kompakten Außenmaßen. Das hohe Dach sorgt für viel Kopffreiheit, die kantige Form erleichtert das Beladen großer Gegenstände. Auch große Personen sitzen bequem. Fahrerassistenzsysteme umfassen:
- Automatisches Notbremsen
- Automatisches Fernlicht
- Spurhalteassistent
- Totwinkelwarner (in höheren Ausstattungen)
- Adaptiver Tempomat (im GT-Line Technology-Paket)
Bei den Crashtests: 2024 erhielt der Soul vier von fünf Sternen bei NHTSA, beim IIHS aber meist „Good“ – solide, wenn auch nicht klassführend.
Loht sich der Kauf?
Der Soul verbindet attraktiven Preis mit solider Ausstattung und markantem Design. Wer ein Auto mit individuellem Look, viel Platz und hoher Sitzposition sucht (der Rücken wird es danken), liegt goldrichtig. Große Minuspunkte: kein Allrad und Sicherheit nicht auf Top-Niveau bei NHTSA. Dafür bietet Kia eine der besten Garantien – bis zu 7 Jahre oder 150.000 km.
Mein persönlicher Eindruck
Für mich ist der Kia Soul kein echter Crossover, aber auch kein simpler Hatchback. Er bedient eine spannende Nische für alle, die hohe Sitzposition und auffälliges Design ohne Aufpreis wollen. Mit Allrad würde die Nachfrage explodieren. Doch Kia weiß, dass das urbane Publikum mit Praktischem und Preis-Leistung zufrieden ist.

Fazit: Wenn Allrad für Sie entbehrlich ist und Sie stylisches Design plus geräumigen Innenraum schätzen – der Soul wird ein treuer Begleiter. Mit der Soulmate Edition gewinnt er noch mehr Image, und 2025 dürften die Fans weiter zunehmen.